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{slider Ziel der Veranstaltung:}

Gewalt und sexuelle Gewalt gegenüber und unter Kindern ist sowohl ein wichtiges wie schwieriges Thema. Wie kann man die Kleinsten und Schwächsten unserer Gesellschaft schon möglichst frühzeitig stark machen, damit diese bestimmte soziale Situationen besser einschätzen lernen? Wie können sie drohende Gefahren sowohl von sich selbst als auch von anderen besser abwenden? Was sind „gute“- und was sind „schlechte“ Geheimnisse?

Anlässlich bestürzender Fälle von Kindesmissbrauch führten solche und weitere Fragen zur Entwicklung des pädagogischen Theaterprojekts „Geheimsache Igel“, worin die Aufarbeitung des schwierigen Themas „Gewalt gegen Kinder“ kindgerecht umgesetzt wird. Durch die Nachbesprechung und Auslegung des Stückes ist es auch für Kinder mit Migrationshintergrund anwendbar.

“Das Theaterpräventionsprojekt „Geheimsache Igel“ lädt Kinder auf behutsame Weise ein, ihrem inneren Gefühl zu vertrauen, und bestärkt sie, Grenzen zu setzen und Hilfsmöglichkeiten anzunehmen.” (Schirmherr Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus)

„Das vorliegende Projekt „Geheimsache Igel" zeigt Lösungswege auf.
Wir lernen: „NEIN!" zu sagen." (Schirmherr Wolfgang Krebs, Kaberettist)

{slider Zielgruppe/ Entwicklung:}

Zielgruppe der Veranstaltung sind Kindergarten- und Grundschulkinder bis einschließlich 4. Klasse. Maximale Gruppengröße pro Aufführung liegt bei 50 Kindern bzw. 2 Schulklassen.

Das Theaterstück „Geheimsache Igel“ wurde 1998 in Kaufbeuren von Schauspieler, Autor und Regisseur Olaf A. Krätke und dem Theaterpädagogen Thomas Garmatsch entwickelt. In Zusammenarbeit mit der Erzieherin Sonja Bornemann ist dann auch die Nachbesprechung, wie auch die Unterrichtsbegleitmappe und weitere pädagogische Materialien entstanden.

Seit 2009 haben wir als Theaterensemble in Bayern mit großem Erfolg und Spaß etwa 650 Geheimsache Igel-Vorstellungen für über 26.000 Kinder gespielt.

{slider Methode:}

Die Veranstaltung ist in zwei Teile aufgebaut. Das Theaterstück selbst dauert ca. 30 min; die Nachbesprechung des Geschehenen ca. 20 min.

Um Kindern dieses Alters die Problematik der Sexuellen Gewalt näher zu bringen, holen wir sie auf der Gefühlsebene ab; das Präventionsprojekt versteht sich als emotionaler „Türöffner“. Die Kinder fühlen mit der Hauptfigur Krümel mit. Sie lernen ihre Welt kennen und sehen alle Veränderungen im Laufe des Stückes. Sie spüren die immer stärker werdende Bedrohung und Krümels damit verbundene Angst, Betroffenheit und zuletzt auch Verzweiflung. Die Kinder erleben, wie Krümel, sich ihren Freunden anvertraut und mit deren Hilfe, lernt auf ihre Intuition zu vertrauen, sich zu beschützen und „Nein“ zu sagen. Wir bestärken die Kinder, ihrer „Bauchpolizei“ (so wie es ein Kindergartenkind bezeichnete) zu folgen und in für sie bedrohlichen Situationen auch „Nein!“ zu sagen, Abstand zu gewinnen und sich Hilfe zu holen.

{slider Ablauf und Inhalt des Theaterstücks:}

Ca 5 min:
Zunächst stellen wir uns vor und suchen mit den Kindern unsere Requisiten zusammen. Wir etablieren die beiden Charaktere Krümel und Wurzel und bauen eine freundschaftliche Ebene auf. Das ist die Basis für die emotionale Einbindung der Kinder ins Stück.

Ca 25 min:
In dem Theaterstück geht es um die Figur Krümel. Sie lebt in einer fröhlichen gelben Welt mit Ihren Freunden. Im Laufe des Stückes verändert sich Ihre Welt und immer mehr blaue Dinge und Figuren erscheinen.

Ca 20 min:
In der Nachbesprechung gehen wir mit den Kindern noch einmal durch, was alles mit Krümel und ihrer Welt passiert ist. Wir verdeutlichen ihnen, wie wichtig es ist auf sich selbst zu vertrauen, eigene Grenzen zu setzen und die der Anderen zu akzeptieren und üben zusammen das Neinsagen.

Ca 5 min:
Damit die Spannung des Stücks gelöst wird, dürfen die Kinder zum Schluß nach vorne kommen und hinter die Kulissen schauen.

Zudem stellen wir den Pädagogen der verschiedenen Einrichtungen Begleitmaterial zur weiteren Bearbeitung des Themas als Anregung kostenlos zur Verfügung.

{slider Allgemeine Informationen zu den Veranstaltungen:}

Zur Durchführung des Theaterstückes brauchen wir nur einen Raum; Turnhalle Mehrzweckraum, Aula. Lediglich die Bestuhlung sollte von der Einrichtung vorgenommen werden.

Anfragen bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen finden sie unter http://geheimsacheigel.jimdo.com!

{slider Susanne und Sonja im Interview:}

Susanne und Sonja im Interview bei Youtube

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